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Wo einmal nichts war
 
Wo einmal nichts war
da wuchsen Bäume
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Da wuchsen Bäume
die wuchsen in den Himmel hinein
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Die wuchsen in den Himmel hinein
   
 
Wo heute Häuser
 
Wo heute Häuser
und Gärten stehen
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Und Gärten stehen
war nichts als Wüste und kalter Stein
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War nichts als Wüste und kalter Stein
   
 
Wo einmal nichts war
 
Wo einmal nichts war
entstand ein Leben
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Entstand ein Leben
da waren Menschen von Gott gemacht
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Da waren Menschen von Gott gemacht
   
 
Wo einmal Licht war
 
Wo einmal Licht war
gab's auch ein Dunkel
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Gab's auch ein Dunkel
was haben Menschen daraus gemacht
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Was haben Menschen daraus gemacht
   
 
Wo einmal nichts war
 
Wo einmal nichts war
war plötzlich alles
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War plötzlich alles
wovon der Mensch hat solang geträumt
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Wovon der Mensch hat solang geträumt
   
 
Und als das Große
 
Und als das Große
auf ihn so zukam
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Auf ihn so zukam
hat er das Kleine dabei versäumt
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Hat er das Kleine dabei versäumt
   
 
Wo einmal nichts war
 
Wo einmal nichts war
da fiel ein Regen
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Da fiel ein Regen
der war kein Segen für diese Welt
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Der war kein Segen für diese Welt
   
 
Der hat das Leben
 
Der hat das Leben
für die, die's kriegten
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Für die, die's kriegten
und die, die siegten, sehr umgestellt
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Und die, die siegten, sehr umgestellt
   
 
Wo wieder nichts war
 
Wo wieder nichts war
aus Rauch und Flammen
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Aus Rauch und Flammen
haben wir zusammen soviel geschafft
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Haben wir zusammen soviel geschafft
   
 
Was einmal unten
 
Was einmal unten
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Das war jetzt oben
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Man hat verschoben nicht nur die Kraft
   
 
Wo wieder nichts war
 
Wo wieder nichts war
steh'n heut Fabriken
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Steh'n heut Fabriken
das Wunder Ehrgeiz hat sie gebaut
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Das Wunder Ehrgeiz hat sie gebaut
   
 
Doch die sie bauten
 
Doch die sie bauten
die sich was trauten
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Die sich was trauten
haben dieses Wunder noch nicht verdaut
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Haben dieses Wunder noch nicht verdaut
   
 
Wir feiern Feste
 
Wir feiern Feste
haben satt zu essen
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Und längst vergessen den Feuerschein
   
 
Wo einmal nichts war
 
Wo einmal nichts war
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Latest revision as of 07:31, March 7, 2016

StarIconBronze
LangIcon
Wo Einmal Nichts War

This song is by Hildegard Knef and appears on the album Für Mich Soll's Rote Rosen Regnen (1995).

Wo einmal nichts war
Da wuchsen Bäume
Die wuchsen in den Himmel hinein

Wo heute Häuser
Und Gärten stehen
War nichts als Wüste und kalter Stein

Wo einmal nichts war
Entstand ein Leben
Da waren Menschen von Gott gemacht

Wo einmal Licht war
Gab's auch ein Dunkel
Was haben Menschen daraus gemacht

Wo einmal nichts war
War plötzlich alles
Wovon der Mensch hat solang geträumt

Und als das Große
Auf ihn so zukam
Hat er das Kleine dabei versäumt

Wo einmal nichts war
Da fiel ein Regen
Der war kein Segen für diese Welt

Der hat das Leben
Für die, die's kriegten
Und die, die siegten, sehr umgestellt

Wo wieder nichts war
Aus Rauch und Flammen
Haben wir zusammen soviel geschafft

Was einmal unten
Das war jetzt oben
Man hat verschoben nicht nur die Kraft

Wo wieder nichts war
Steh'n heut Fabriken
Das Wunder Ehrgeiz hat sie gebaut

Doch die sie bauten
Die sich was trauten
Haben dieses Wunder noch nicht verdaut

Wir feiern Feste
Haben satt zu essen
Und längst vergessen den Feuerschein

Wo einmal nichts war
Kann, wenn wir stumm sind
Und auch noch dumm sind, mal nichts mehr sein

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