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Der Pfau

This song is by Gisela May and appears on the album Tucholsky - Heute zwischen gestern und morgen (1990).

This song has been covered by Tim Fischer under the title "Der Pfau".
Ich bin ein Pfau. In meinen weißen Schwingen
Fängt sich das Schleierlicht der Sonne ein
Und alle Frauen, die vorübergingen
Liebkosten mit dem Blick den Silberschein

Ich weiß, dass ich sehr schön bin. Meine Federn
Auf meinem Kopf stell' ich oft kapriziös
Ich hab' das weißeste von allen Pfauenrädern
Ich bin sehr teuer, selten und nervös

Ich habe leider ziemlich große Krallen
Und wenn ich fliege, sieht es kläglich aus
Doch, wer mich liebt, dem werde ich gefallen
Und alle Welt steht vor dem Vogelhaus

Klug bin ich nicht. Klugheit ist nicht bei allen
Viel liegt nicht hinter meiner Vogelstirn
Ich will gefallen - immer nur gefallen -
Ich bin ein schöner Pfau. Ich brauche kein Gehirn!

Nur singen darf ich nicht. Das ordinäre
Gekrächz' ist nicht zu sehen, wie mein Bildnis zeigt!
Ich bin ein Pfau. Und eine schöne Lehre:
Wer dumm und schön ist, setzt sich. Siegt. Und schweigt!

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Music by:

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