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Von wo ich sitze und das Leben in Augenschein nehm,
seh‘ ich den Hinterhof, vom schwarzen Himmel überdacht,
wie gegenüber gerade jemand Licht ausmacht.
Seh‘ die hell erleuchteten Fensterkreuze
auf der anderen Seite der Nacht.
Hör in der Ferne Musik, es klirrt,
es klingt wie ein Fest. Jemand lacht.
Ich hör es klimpern und husten.
Auf dem Fensterbrett zum Himmel
fehlen mir ein paar Wimpern zum wegpusten.

Also heb ich noch ein paar Sternschnuppen auf für Dich.

Von wo ich sitze und das Leben in Augenschein nehm,
Seh‘ ich Dich nicht mehr.
Du hast mein Blickfeld geräumt,
bist daraus verschwunden.
Doch die verträumten Stunden
der sonntäglich harmlosen Melancholie
vergehen nie.
Ohne dass ich mich dann frage,
was Du wohl so machst,
ob Du wohl gerade Schluckauf hast.

Also heb ich noch ein paar Sternschnuppen auf für Dich.

Bei allen, die an Regentagen fallen,
hinter den Wolken versteckt,
wünsch‘ ich Dir viel Glück.
Und wenn ich unter klarem Himmel
steh‘ und eine seh‘,
wünsch ich Dich nur für einen Augenblick zurück.
Ich glaube fest, du lässt mich grüßen von Zeit zu Zeit,
als unbekannter Teilnehmer in Abwesenheit.

Also heb ich noch ein paar Sternschnuppen auf für Dich.

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